Archiv: Energiepass für Wohngebäude ab 2006
Bei Fahrzeugen, Kühlschränken oder Waschmaschinen ist es schon Gewohnheit: Durch die angegebenen Verbrauchswerte und Energie-Effizienzklassen sind sie miteinander vergleichbar. Der Käufer kann sich für das Elektrogerät oder Fahrzeug mit dem geringeren Strom- bzw. Kraftstoffverbrauch entscheiden.
Solche Kosten-Nutzen-Analysen sind in Zukunft auch bei Immobilien möglich. Bereits seit 2002 ist der Energiepass Pflicht für Neubauten und umfassend modernisierte Altbauten. Ab Januar 2006 wird der Gebäude-Energiepass auch für alle Altbauten (Wohnhäuser und gewerbliche Objekte) eingeführt, die verkauft oder vermietet werden. Der Energiepass gibt Auskunft über die Höhe des Energieverbrauchs eines Hauses oder einer Wohnung. Mieter und Vermieter können so die voraussichtlichen Energiekosten einschätzen.

Verheizen Sie nicht Ihr ganzes Geld
Ein Großteil der Energie geht bei der Beheizung verloren, weil die Gebäude schlecht isoliert sind. Rund 81 % aller Häuser in Deutschland wurden vor 1985 gebaut oder das letzte Mal saniert. Damit entsprechen sie nicht mehr den aktuellen energetischen Ansprüchen. Hinzu kommt, dass die Öl- und Gaspreise seit 2000 um 30 % gestiegen sind. Grund genug zu sparen; immerhin wird in deutschen Haushalten rund ein Drittel des Primärenergieverbrauchs allein für die Raumheizung und Warmwasser verwendet. Die neuen Maßnahmen zu Energieeinsparung schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt durch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Impulse für die Wirtschaft
Der Energiepass sorgt für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt und schafft einen Anreiz für energiesparende Investitionen.

Weitere Informationen zum Energiepass erhalten Sie auf der Internet-Seite www.dena.de